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D I V E R S E S

mit freundlicher Unterstützung und Genehmigung von Matthias Meyer aus 18069 Rostock!

 

Wussten Sie, dass es eine BSG DEFA gab?

Warum soll ein solches Unternehmen keine Betriebssportgemeinschaft gehabt haben?

Ein eigenes Emblem sowie Vereinsabzeichen besaß man natürlich auch. 

Historisches Logo der BSG DEFAHistorisches Logo der BSG DEFA

Zwei verschiedene Vereins- Abzeichen, heute sagt man Pins der BSG.Zwei verschiedene Vereins- Abzeichen, heute sagt man Pins der BSG.
 

 

 

 

 

  

 

'Alte' Beipackzettel und Heimfilm-Kataloge, sind heutzutage eine Fundgrube für Sammler und Interessenten. Der abgebildete Katalog enthält neben dem lieferbaren Programm des Jahres 1987 auch eine Erklärung für die Formatumstellungen bei den DEFA- Rollfilmen.

 

 

Die Zeitschrift "Frösi" veröffentlichte hin und wieder im Inneren  auch „Kleinstcomics“ in Film-Form. Wie hier Die Geschichte von den Sparschweinchen… 

 

                                                                           

 

Heinz Rammelt (1912-2004)

 Zeichenfilm, Pressezeichnungen, Comics und Karikaturen

 

Der gebürtige Leipziger wohnte zunächst in der Münzgasse 2 und später in der Karl-Heine-Villa, ehe er in den 30ziger Jahren bis 1943 (Ausbombung) nach Berlin-Charlottenburg zog und letztendlich seinen Lebensabend in Dessau (am Georgengarten, zuletzt Franz-Mehring-Straße) verbrachte.

 Heinz Rammelt beim zeichnen in der Manege, Privatarchiv Familie Rammelt.Heinz Rammelt beim zeichnen in der Manege, Privatarchiv Familie Rammelt.

Der gelernte Maler und Grafiker arbeitete ab 1936 freischaffend in Berlin und der Direktor der 1940 gegründeten Deutschen Zeichenfilm GmbH engagierte ihn als Hauptzeichner für den farbigen Zeichentrickfilm Armer Hansi, der die Abenteuer eines Kanarienvogels schilderte.

 

Der eine oder andere traf ihn eventuell auch im Leipziger Zoo beim Studium der Tieranatomie. Die heute ältere Generation kennt Heinz Rammelt womöglich noch als Meister Tusche, der Schnellzeichner aus dem DDR-Kinderfernsehen. Mit Sicherheit sind aber seine Presse- und Comic-Zeichnungen für die Berliner Illustrierte, den Eulenspiegel, in den ‚Atze‘-Heften‘ oder in der Wochenpost, die Trommel und Frösi  in Erinnerung geblieben. Nicht umsonst erhielt er den Beinamen: „Walt Disney des Ostens“.

 

Wussten Sie, das Heinz Rammelt als Lizenz Zeichner den russischen Trickfilm Hase und Wolf  für die Farb-Dia Bildbänder zeichnete?

 

Die beiden Zeichnungen stammen aus dem Privatarchiv der Familie Rammelt!

 

Zusätzlich schuf er auch Zeichenvorlagen für die Trickfilme Herr Fuchs und Frau Elster, Delphi, Affengeschichten über 70 Dia-Bildbänder entstanden so für das „Heimkino“ aus seiner Hand. Eine Geschichte bestand aus 25 Einzelbildern, die mit einem Projektor auf die Wand projiziert wurden.

Seine 1937 geborene Tochter, Annekathrin Bürger  ist eine deutsche Schauspielerin. Sein 1954 geborener Sohn, Olaf Rammelt  ist wie sein Vater Maler und Zeichner geworden. Er denkt oft an den 2004 verstorbenen Vater, der ihn an die Zeichen-Kunst heranführte, zurück.