Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Die humoristisch, satirischen Kurzfilme aus dem sozialistischen Alltag sind heutzutage lustig anzuschauen , damals zeigten sie, wenn auch etwas überspitzt die bittere Realität. Mittlerweile werden diese satirischen Kurzfilme wie Raritäten gehandelt.

Im DEFA-Studio für Wochenschau und Dokumentarfilme gab es von 1953-1964 eine Produktionsgruppe die nannte sich anfänglich "Satirischer Kurzfilm" und später- Produktionsgruppe "Stacheltier".  

 

Das Logo der Stacheltier-FilmeDas Logo der Stacheltier-Filme

  7 Minuten lachen - Die kleinen Satiren waren anfangs oft besser als der Hauptfilm im Kino. Dann wurden die Stacheln stumpf(er)!

 

Das Markenzeichen, war, der aufrollende, stachelige Igel mit einer überwiegend verwendeten Vor-/Abspann-Standardmusik. 

275 Einzeltitel wurden insgesamt produziert. Ausgewiesen in Kurz-mittel und längere Spielfilme, Film-Magazine, Agitationsstreifen (1958-60) und Kinder-Abend Grüße (1959-61). 

Heute sind diese Filme ein Stück fast vergessene Zeit- und Filmgeschichte! Im fast gleich bleibenden Rhythmus von 14 Tagen erschienen neue Folgen. 
Als Vorfilme liefen sie in den Kinos der DDR und wurden vom Publikum wegen ihrer satirischen Seitenhiebe auf die Macken des sozialistischen Alltages geliebt und geschätzt. 

Zugleich ebneten die Filme damals unbekannten Schauspielern wie Manfred Krug  oder Angelica Domröse  den Weg auf die große Leinwand. Darüberhinaus erschien mittlerweile eine Kauf-DVD, Die Stacheltier-Parade (Icestorm). So können Sie sich jederzeit die humoristisch, satirischen Kurzfilme aus dem sozialistischen Alltag ins heimische Wohnzimmer holen.