Der wilde Westen im stillen Osten

6,00 

Die Fortsetzung des Tanglewood-Erfolgs als A5-Broschüre: Jens Rübner beleuchtet das Phänomen der DEFA-Indianerfilme, den Kult um Gojko Mitić und wie der Wilde Westen den Osten der Republik eroberte. Wahlweise als gedruckte Ausgabe oder als digitaler PDF-Download erhältlich.

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Beschreibung

Der wilde Westen im stillen Osten 

Dies ist eine Art Fortsetzung des beliebten Tanglewood-Buches, kompakt und lesefreundlich herausgebracht als Broschüre im handlichen A5-Format.

Der Wilde Westen hat auch den stillen Osten erobert. Kaum jemand in der DDR ist ohne die faszinierenden Geschichten von Indianern und Cowboys groß geworden, wie sie in Büchern und Filmen erzählt wurden. In einem Land, das von Mangelwirtschaft geprägt war, bewiesen die Bürger oft erfinderischen Geist – und das spiegelte sich gleichermaßen in der Kinowelt wider.

Als Reaktion auf die westdeutschen Karl-May-Erfolge entdeckte die DEFA Mitte der 1960er-Jahre ihr eigenes Western-Genre: die ostdeutschen „Indianerfilme“. Den fulminanten Auftakt machte 1966 „Die Söhne der großen Bärin“, in dem der charismatische Gojko Mitić in seiner ersten großen Hauptrolle debütierte. Der Film markierte den Beginn einer legendären Kinoreihe, die mit historisch verbürgten Hintergründen, packenden Abenteuern und gesellschaftskritischen Tönen ein unverwechselbares Kapitel deutsch-deutscher Filmgeschichte schrieb.

Themenschwerpunkte:
• Das Phänomen DEFA-Indianerfilm: Die ostdeutsche Antwort auf Winnetou und den westlichen Western-Hype.
• Gojko Mitić & „Die Söhne der großen Bärin“: Der Beginn einer beispiellosen Kultreihe ab 1966.
• Western-Faszination im DDR-Alltag: Von Western-Träumen, Fan-Kultur und kreativer Mangelbewältigung.

 

Produktdetails:

  • Autor: Jens Rübner

  • Format: Erhältlich als gedruckte Ausgabe

Zusätzliche Informationen

Ausgabe

Digital, Gedrucktes Buch

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