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48. Leipziger Filmliteratur-Messe am 21.09.2019 von 9 - 15 Uhr

Wir freuen uns, Ursula Staack (Pugowitza, Ein irrer Duft von frischem Heu) zur Autogrammstunde begrüßen zu dürfen!

Veranstaltungsort ist der Veranstaltungsraum im Verwaltungsgebäude im Straßenbahnhof Angerbrücke, Jahnallee 56, Gebäude E.  Der Straßenbahnhof Angerbrücke ist bequem per Straßenbahn der Linien 3, 7, 8 und 15 zu erreichen. Vom Hauptbahnhof Richtung Sportforum.

Bitte beachten Sie die Baumaßnahmen um den Hauptbahnhof !

 

 

DIES GEHT UNS ALLE AN!  DESHALB stelle ich es gern ins Netz und mache Werbung für diese mutigen Filmemacher! Auch wenn es nichts mit der DEFA, der DDR zu tun hat

Der marktgerechte Patient

oder In der Krankenhausfabrik

Alptraum-Horror-Szenarien von in dunklen Kellerfluren abgestellten OP-Patienten; Tod durch Vergessen; Pflegekräfte im Burn-out: Fast jeder kennt solche Geschichten. Und in Talkshows und Medien ist die Krise in deutschen Krankenhäusern schon lange ein heißes Thema. Jetzt kommt ein Film zum Thema in abendfüllender Länge ins Kino. Realisiert wurde er von einem Filmemacherduo, das seit Jahrzehnten mit engagierten Dokus in der Welt unterwegs ist und hier nun recht systematisch die Folgen der mit der Reform 2004 erfolgten Ökonomisierung des Gesundheitswesens mit ihren berüchtigten Fallpauschalen aufzeigt. 

 

 

Wie der Patient zur Ware wurde ! 

Krankenhäuser müssen heutzutage Gewinn machen, heißt es. Warum? Das zeigt uns der Dokumentarfilm "Der marktgerechte Patient". Ärzte, Pfleger und Patienten sprechen darin offen über die Auswüchse des Fallpauschalen-Systems, das vor 15 Jahren eingeführt wurde. Die Regisseure Leslie Franke und Herdolor Lorenz sagen, es geht ihnen nicht um Skandalisierung, sondern um Aufklärung. Auf Basis von Spenden konnten sie ihren "Film von unten" machen, der jetzt deutschlandweit 100 Premieren feiert.

 

Ob Herzinfarkt oder Magenverstimmung - für einen Notfall bekommen Krankenhäuser im Schnitt 30 Euro. Da ist ein Röntgenbild und wenn's denn sein muss, noch ein CT mit dabei. Auch Geburten oder Krankheiten wie Diabetes, lernen Franke und Lorenz auf ihrem Streifzug durch mehrere Krankenhäuser der Republik, sind "niedrig dotiert" und damit für die Klinik "nicht lukrativ" - im Sinne der Diagnosis Related Groups - kurz DRG's bzw. Fallpauschalen. Man könnte auch sagen, sie rechnen sich nicht.

 

Es ist doch irre, dass Gesundheitskonzerne wie Asklepius, Rhönklinik oder Helios noch 12, 15 Prozent Rendite machen. Das ist mehr als die Banken heutzutage schaffen. Das presst man aus den Patienten raus, aus dem Personal und aus den gesetzlichen Krankenversicherungen. Das geht dann irgendwelchen Aktionären zu. Das ist doch verrückt.

Herdolor Lorenz, Filmemacher

Aus dem marktgerechten Patienten soll ein informierter werden, der sich zu wehren weiß. Die Regisseurin Leslie Franke empfiehlt im Fall der Fälle, doch mal bei seinem Abgeordneten nachzuhaken, wieso kommunale Krankenhäuser vielerorts mit der Finanzierung von Investitionen kämpfen müssten, obwohl sie in einem solidarisch organisierten Versicherungssystem der Daseinsvorsorge klar eine Aufgabe des Staates sei.

 

 

Liebe Filmfreunde


ein Extra-Gruß, konkreter ausgedrückt eine aller 
letzte Buchempfehlung aus dem ‚Hause Rübner, voraussichtlich ab  Ende August 2019.

 

 

Die letzte (Buch) Klappe (220 Seiten/Festeinband) ist gefallen und ich hoffe, dass es nicht als Treibgut an Land gespült wird.

Leinen los, der ‚Kapitän‘ begrüßt Sie ganz herzlich an Bord. Ich freue mich auf die gemeinsame Zeit mit Ihnen sowohl auf als auch unter dem Meer.

In diesem Buch finden Sie faszinierende Geschichten, die sich mit dem Leitmotiv Schiff im weitestgehenden Sinne befassen. Ob U-Boot, Dampfer, „Narrenschiff“, Kreuzer, Frachter oder Luxusliner – hier dreht sich alles um die aufregende Welt der Wasserfahrzeuge sowohl im Nationalen als auch internationalen Film- und Fernsehgeschäft.

Wer immer es auch zur Hand nimmt, wird es mit unterschiedlichem Empfinden tun. Der Ostdeutsche von einst wird vielleicht sagen: „Genau so war es.“ Der Westdeutsche von damals wird möglicherweise resümieren: „Ach, so war es?“ Und Widerspruch ist natürlich immer möglich, hat doch jeder seine eignen, ganz persönlichen Erfahrungen gemacht, mit eben auch einem Land, das verschwunden ist.

Gute (Entdeckungs-) Reise und Schiff ahoi!

 

 UR-KROSTITZER JAHRESRING 2019

AUCH ICH HABE MICH BEWORBEN!

Der mitteldeutsche Historikerpreis „Ur-Krostitzer Jahresring“ geht in eine neue Runde. Im 16. Jahr des Wettbewerbs bewertet unter dem neuen Vorsitzenden die Jury alle heimatkundlichen Arbeiten, die Freizeithistoriker jenseits der Profession bis zum 31. August 2019 einsenden. Thematisch sind keine Grenzen gesetzt, geografisch müssen sich die Arbeiten auf Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen oder Südbrandenburg beziehen. Dotiert ist der Wettbewerb mit insgesamt 5.000 Euro.